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Die Stadt Chrudim lockt mit einem der größten Denkmalgebiete in Ostböhmen. Die mittelalterliche Struktur der Stadt mit bedeutender Denkmalbebauung und den alten Stadtmauern ist gut erhalten. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehört der neugotische dreischiffige Dom Maria Himmelfahrt, das Mydlář-Haus, ein monumentales Renaissanceobjekt mit Arkadenvorbau ergänzt durch allegorische Reliefs, in dem sich heutzutage das weltbekannte Museum der Puppenspielkulturen befindet; sowie ein Museumskomplex von Gebäuden mit einem der schönsten Säle in der Tschechischen Republik. Nicht nur deshalb wird diese königliche „Stiftsstadt“ das Athen Ostböhmens genannt. www.chrudim.eu, www.chrudimsky.navstevnik.cz
Die Stadt Slatiňany befindet sich in einer malerischen Gegend am Fuße des Gebirges Železné hory. Die größte Sehenswürdigkeit der Stadt bildet das Schloss, welches sein jetziges Aussehen um die Wende des neunzehnten Jahrhunderts erhielt. Hier wurde später das einzigartige Pferdemuseum aufgebaut. Eine touristische Attraktion stellt die Verbindung von Museum und Zuchtstation dar. Der Besucher kann nach der Besichtigung des Pferdemuseums auch lebendige Pferde sehen. Im anliegenden Schlosspark wachsen viele Edelholzarten.
Das Hauptlockmittel des Renaissance-Schlosses in Nasavrky stellt die Ausstellung „Auf den Spuren der Kelten“ dar. Sie befasst sich thematisch mit dem nahegelegenen Oppidum in Hradiště bei Nasavrky, der keltischen Besiedlung der hiesigen Region und der Lebensweise der Kelten allgemein. Das Oppidum-Modell der Größe von 3x 4 m ist auch interessant. Es gehört zu einem der größten in Europa.
Zu dem ursprünglichen Oppidum mit den erhaltenen Doppel- und Tripelwällen führt Sie der Keltensteig durch die wunderschönen Naturszenerien des Gebirges Železné hory. Der Aussichtsturm Boiika ist auch ein Teil des Steiges.
Das Freilichtmuseum Veselý kopec, welches das Leben und die Arbeit der Kleinbauern des 19. und 20. Jahrhunderts zeigt, befindet sich am Rande der Gebirge Železné hory und Žďárské vrchy in der Nähe der Stadt Hlinsko. Zurzeit besteht das Freilichtmuseum aus fast dreißig Objekten. Der Stadtteil Hlinecký Betlém (Hlinsko’s Betlehem) ist ein historisches Viertel von gezimmerten und gemauerten Häusern der städtischen Kleinhandwerker, die in der Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut wurden. Seit 1995 wurde ein Teil von Hlinecký Betlém unter Denkmalschutz gestellt. Sowohl das Freilichtmuseum Veselý kopec als auch Hlinecký Betlém sind Bestandteil des „Komplexes der Volksbauten Vysočina“.
Die markanteste Sehenswürdigkeit des westlichen Gebirgeteils Železné hory, die Ruine der frühgotischen Burg Lichnice aus dem 13. Jahrhundert, gehört zu einem viel aufgesuchten Ziel von Touristenreisen. In der näheren Umgebung von Lichnice zieht eine etwa 700 Jahre alte Eiche und die Felsenklippe Dívčí kámen (Mädchenstein) als Teil der Kluft Lovětínská rokle die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Dort mussten sich der bekannten Sage nach die Bewerber der Lichnicerin Milada auf dem Pferd umdrehen.
Die Talsperre Seč wurde zwischen den Felsenhügeln mit den Burgruinen Oheb und Vildštejn in den Jahren 1925 bis 1934 gebaut. Sie befindet sich inmitten der malerischen Natur mit bis heute erhaltenen Felsen, Bächen und tiefen Wäldern, durch die zahlreiche Radfahr-, Pferde- und Skilaufstrecken sowie Wanderwege führen. Der See bietet viele Möglichkeiten zum Baden, Tauchen, Fischfang, Surfing sowie Segeln. Einen Vorteil stellt auch hiesiges reiches Angebot an Unterkunftsmöglichkeiten, wie Campingplätze, Hotels, Pensionen, Bungalows oder Privatunterkünfte, dar.
Das Gebiet Chrudimsko-Hlinecko bietet eine Reihe weiterer touristischer Attraktionen an. Zu den bekanntesten gehört die Burgruine Košumberk und die Wallfahrtskirche Pomocnice křesťanů (Christenhelferin) bei Chlumek in Luže, der jüdische Tempel und Friedhof in Heřmanův Městec, das Denkmal der Opfer des niedergebrannten Dorfes Ležáky und das Barockschloss in Chrast.